top of page
Annett Fleischer im Gespräch bei der häuslichen Sterbebegleitung

Wegbegleitung – von der letzten gemeinsamen Zeit bis zur Erinnerung danach

Es gibt einen Moment, in dem eine Familie merkt: Es geht zu Ende. Oft kommt dieser Moment schneller, als man dachte, und trotzdem fühlt er sich an wie ein Fremdkörper. Genau in dieser Zeit beginnt meine Arbeit oft schon – nicht erst am Tag der Beisetzung, und nicht erst, wenn alles vorbei ist.

Häusliche Sterbebegleitung

Ich bin ausgebildete Sterbeamme und habe Familien begleitet, die sich dafür entschieden haben, einen Menschen zu Hause sterben zu lassen. Ich ergänze dort, wo ein persönlicher, redegewandter Beistand zu Hause gefragt ist. 

Mein Ansatz: Ich unterstütze die Familie in der häuslichen Sterbebegleitung, bereite den sterbenden Menschen behutsam vor und bin die Schnittstelle zwischen dem Sterbenden und seinen Angehörigen – mit dem Ziel, in dieser Situation den größtmöglichen Frieden herzustellen.

Für den sterbenden Menschen

Ich nehme mir Zeit für Gespräche, die sonst oft ausbleiben. Was war wichtig in diesem Leben? Was soll gesagt, was soll geklärt werden, solange noch Zeit dafür ist?

Für die Angehörigen

Ich bin jemand, der neben Ihnen stehen kann, ohne selbst mitten im eigenen Schmerz zu stecken. Das schafft Raum – für Fragen, für Tränen, für Entscheidungen, die in dieser Zeit oft plötzlich anstehen.

Für Kinder in der Familie

Kinder spüren, wenn etwas Großes passiert, auch wenn niemand mit ihnen darüber spricht. Ich nehme sie ernst, erkläre behutsam, was geschieht, und helfe der Familie, Scheu in Offenheit zu verwandeln.

Annett Fleischer, ansprechbar für Familien in der Wegbegleitung

Sterbevorbereitung – Ihre Lebensgeschichte, solange noch Zeit ist

Manche Menschen möchten schon zu Lebzeiten bewusst vorbereiten, was am Ende gesagt werden soll – ihre eigene Abschiedsrede, ihre Lebensgeschichte, das, was bleiben soll. Das ist eine Form biografischer Arbeit, die ich gemeinsam mit Ihnen gestalte, während noch Zeit dafür ist.

Nachsorge & Erinnerung

Manchmal ist der Abschied schon eine Weile her, und trotzdem fehlt etwas: ein Ort, ein Ritual, eine Form, in der ein Leben sichtbar bleibt. Ich helfe, aus einem Leben etwas Greifbares zu machen.

Ein Zuhause kann einen Ort für Erinnerung haben, an dem man kurz innehält – ein Memarium, ein kleiner Hausaltar, gestaltet mit Dingen, die eine Geschichte erzählen. Ich berate Sie bei der Gestaltung und begleite den Prozess.

Es kann auch ein Ort sein, an dem Sie, fern ab von einem Friedhof, viel lieber einen Erinnerungsanker setzen wollen - ein Ort, an dem Sie sich wohl fühlen und das Geschehene einen Platz bekommt. Mit Intuition und Kreativität werden wir zu einer Lösung kommen.  

Manchmal braucht es zuerst ein Gespräch, das Klarheit schafft – nicht über eine Rede oder ein Ritual, sondern darüber, was von einem Leben oder einer Beziehung eigentlich bleiben soll. Ich höre zu und helfe, das „Knäuel“ zu entwirren

Kosten

Alle Leistungen der Wegbegleitung rechne ich stundenweise ab – abhängig vom Gespräch, vom Aufwand und von den Umständen. Den genauen Rahmen bespreche ich mit Ihnen persönlich, bevor irgendetwas beginnt.

Annett Fleischer bei der biografischen Vorbereitung mit einer Familie

Wenn Sie gerade in dieser Situation sind: Schreiben Sie mir. Ein erstes Gespräch kostet Sie nichts außer ein paar Minuten Zeit.

bottom of page